So wie die Sonne untergeht, gibt’s einen letzten Baum, der, wie in Morgenflammen, steht am fernsten Himmelssaum.

Es ist ein Baum und weiter nichts. Doch denkt man in der Nacht des letzten wunderbaren Lichts, so wird auch sein gedacht.

Auf gleiche Weise denk ich dein, nun mich die Jugend lässt, du hältst mir ihren letzten Schein für alle Zeiten fest.

Christian Friedrich Hebbel (1813-1863)

Der letzte Baum.