«Wir konnten uns eigentlich gar nicht vorstellen, wie unser Gruppenfoto am Ende aussieht, wie das Zusammenbauen klappt und sind total positiv überrascht. Das Foto ist toll geworden.»

Denise Rohner, Marketing Managerin Manta Reisen

Aus zwei mach eins

Stinknormale Gruppenbilder finden wir voll langweilig. Da brauchts schon biz mehr, um uns aus der Reserve zu locken. Wie wärs zum Beispiel mit einem Gruppenbild in zwei Akten? Zuerst das Shooting mit der einen Teamhälfte und eine Woche später tupfgenaugleich nochmals mit dem Rest des Teams. Und das auch noch morgens in aller Herrgottsfrüh.

So kommts, dass wir zwei Nicht-Frühaufsteherinnen morgens um 7 Uhr in Züri auf der Matte stehen – im Garten von Manta Reisen. Kamera und Ausrüstung in der einen und Kafibecher in der anderen Hand. «So ein Gruppenfototermin ist für uns nur ausserhalb der Bürozeiten möglich», sagt Denise Rohner, Marketing Managerin von Manta, die auch ganz schön früh aus den Federn musste. Noch einmal Gähnen und dann gehts los: Bevor die restlichen Models eintrudeln, heisst es, den Bildausschnitt festlegen, das passende Licht einstellen und die optimale Position der Personen diskutieren. Die Bildidee haben wir bereits im Vorfeld ausgetüftelt. Individuell und passend zum Unternehmen natürlich. Der Wald steht für die wunderbare Unterwasserwelt. Wir stellen die Mantas quasi mitten in die Korallen-Bäume.

Das Wetter ist perfekt – hoffen wir, dass es dann auch beim zweiten Fototermin so sein wird. «Verschieben geht nicht», meint Denise Rohner. So ein umtriebiges Team auf einmal zusammen zu trommeln, ist nämlich unmöglich. Und auch bei zwei Daten bleibt es eine organisatorische Meisterleistung. «Uns als mittelgrosse Firma sind die einzelnen Mitarbeitenden wichtig und doch sind wir zu viele, um einen gemeinsamen Termin hinzukriegen.»

«Das wir das Shooting in zwei Gruppen machen können, ist für uns super.»

Was wäre, wenn es beim zweiten Shootingtermin in Strömen regnet, daran wollen wir gar nicht denken. Normalerweise würden wir so ein Bild in einem geschlossenen Raum machen, aber den gabs in dieser Grösse nicht.

Wald voller Mantas

Und dann tauchen sie auch auf, die Manta-Models: Herausgeputzt, munter und voll motiviert. Froh, unsere Gesichter hinter der Kameralinse zu verstecken, platzieren wir die Truppe punktgenau zwischen den Bäumen. Dabei gilt es, die Körpergrösse und Farbe der Kleidung zu berücksichtigen. Ob in der Hocke, aus der hinterste Reihe oder zwischen den Ästen: «Ihr müsst die Kamera jederzeit gut sehen können, dann sehe ich euch auch», ruft Micha Eicher den Mantas zu. «Und jetzt alle einmal nett gucken.» Wie immer bei Gruppenbildern dauert es eine Weile, bis das allen gleichzeitig gelingt. Die Waldkulisse hier im Manta-Garten macht es auch nicht einfacher: Manchmal sieht man vor lauter Bäumen die Manta-Menschen nicht mehr. Ein Paradies für kamerascheue Models.

Nach dem Shooting ist vor dem Shooting

Ist das letzte Bild im Kasten, folgt die Dokumentation. Denn nur so können wir das Setting nochmals genau gleich wieder aufbauen. Und genau das ist die Voraussetzung für eine geglückte Bildmontage der beiden Fotos. Minutiös notieren wir uns den genauen Standort und die Einstellungen von Kamera und Licht. Im Anschluss baut Simon Eugster, unser Meister der Dunkelkammer, die beiden halben Gruppenbilder fachmännisch zusammen. Sieht aus wie echt, nicht? «Wir konnten uns nicht vorstellen, wie unser Gruppenfoto zusammengebaut aussieht», so Denise Rohner. «Wir sind total positiv überrascht. Das Foto ist toll geworden.» Für so ein gelungenes Ergebnis hat sich das Frühaufstehen gelohnt. Aber nicht, dass das jetzt zur Gewohnheit wird, gell!

Text: Janine Rebosura
Fotografie: Micha Eicher
Lichtassistenz: Janine Rebosura
Bildbearbeitung: Simon Eugster

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